Dateien und Ordner verwalten

Die Dateiverwaltung bildet die Verzeichnisstruktur in einem hierarchischen Baum ab. Jeder Unterordner ist ein eigener Knoten, den du über das Plussymbol Plus- bzw. Minussymbol Minussymbol aus- und einklappen kannst. Innerhalb jedes Unterordners werden die darin enthaltenen Dateien aufgelistet. Handelt es sich dabei um Bilder, wird automatisch eine Voransicht angezeigt. Bei einer großen Menge an Bildern kannst du die Voransicht in deinem Benutzerprofil deaktivieren, damit die Seite schneller lädt.

Die Navigationssymbole

Die Navigation erfolgt wie überall in Contao mithilfe von Navigationssymbolen. Die Optionen sind dabei für Ordner und Dateien unterschiedlich.

Die Dateiverwaltung

Datei oder Verzeichnis bearbeiten Bearbeiten: Öffnet eine Eingabemaske zum Umbenennen einer Datei bzw. eines Ordners. Außerdem können Metadaten von Dateien in der passenden Sprache eingepflegt oder Ordner veröffentlicht bzw. vor der Synchronisation ausgeschlossen werden.

Datei oder Verzeichnis duplizieren Duplizieren: Kopiert eine Datei bzw. einen Ordner.

Datei oder Verzeichnis verschieben Verschieben: Verschiebt eine Datei bzw. einen Ordner.

Datei oder Verzeichnis löschen Löschen: Löscht eine Datei bzw. einen Ordner.

Details der Datei bzw. des Ordners anzeigen Informationen: Details der Datei bzw. des Ordners anzeigen.

Dateien in den Ordner hochladen Hochladen: Dateien in den Ordner hochladen.

Datei bearbeiten Datei bearbeiten: Öffnet eine Eingabemaske zur Bearbeitung des Inhalts einer Datei mit einem Texteditor. Welche Dateien editiert werden dürfen, kannst du in den Backend-Einstellungen unter »Editierbare Dateien« festlegen.

Datei oder Verzeichnis verschieben Verschieben: Eine Datei bzw. einen Ordner per Drag & Drop verschieben.

Dateien übertragen

Rufe die Dateiverwaltung auf, und klicke auf den Link Dateien auf den Server hochladen Datei-Upload, um Dateien auf den Server zu übertragen. Über das Navigationssymbol In den Ordner einfügen Einfügen in kannst du das Zielverzeichnis auswählen. Alternativ kannst du direkt beim gewünschten Ordner auf das Navigationssymbol Dateien auf den Server hochladen klicken.

In den Benutzereinstellungen kannst du darüber hinaus DropZone aktivieren.

Dateien übertragen

In beiden Fällen prüft die Dateiverwaltung beim Upload die Größe der zu übertragenden Datei, und – falls es sich dabei um ein Bild handelt – auch dessen Abmessungen. Standardmäßig werden Dateien bis zu 2 MB und Bilder bis zu 3000x3000 Pixel akzeptiert. Ist eine Datei zu groß bzw. ein Bild zu breit oder zu hoch, verweigert Contao den Upload bzw. verkleinert das Bild automatisch auf die maximal zulässigen Abmessungen.

Beachte, dass nur die Dateitypen hochgeladen werden können, die du in den Backend-Einstellungen unter »Erlaubte Upload-Dateitypen« festgelegt hast.

Dateien per FTP übertragen

Contao kann sowohl Dateien verarbeiten, die mit der Dateiverwaltung auf den Server übertragen wurden, als auch Dateien bzw. Ordner, die du mit einem FTP-Programm hochgeladen hast. Damit die Ressourcen im datenbankgestützten Dateisystem von Contao hinterlegt werden, musst du auf den Link Dateisystem und Datenbank synchronisieren Synchronisieren klicken.

Beim Upload über FTP gibt es allerdings eine kleine Einschränkung: Die Dateinamen sollten keine Sonderzeichen enthalten. Viele Server bzw. FTP-Programme verwenden intern eine andere Zeichenkodierung als Contao, daher kann es beim FTP-Upload von Dateien mit Sonderzeichen im Dateinamen zu Problemen kommen. Folgendermaßen solltest du deine Dateien also lieber nicht benennen:

Wies'n-Festzug München (Sonnenstraße).jpg

Hend'l + Maß im Schützenfestzelt.jpg

Für das Web ist es generell besser, auf Sonderzeichen in Dateinamen ganz zu verzichten. Dadurch vermeidest du eventuelle Kompatibilitätsprobleme sowie unschön kodierte URLs und kryptische Dateinamen. Folgende Bezeichnungen sind optimal:

Wiesn-Festzug-Muenchen-Sonnenstrasse.jpg

Hendl-und-Mass-im-Schuetzenfestzelt.jpg

Beim Upload über die Dateiverwaltung überprüft Contao die Dateinamen und passt sie gegebenenfalls automatisch an, sodass Probleme mit falsch kodierten Sonderzeichen in der Bezeichnung von vornherein vermieden werden.